Shiitake

Lentinula edodes – Shiitake

Shiitake wird hauptsächlich eingesetzt

  • bei Krebs
  • hohem Cholesterinspiegel
  • Grippe, Erkältungen
  • Rheuma
  • Arthritis

Weitere Namen: Lentinula edodes

Heimat: Asien, wird mittlerweile weltweit kultiviert

Inhaltsstoffe: Kalium. Kalzium. Zink, Eisen, Vitamine, Polysaccharide, Lentinan

Über den Shiitake

Der ursprünglich aus Asien stammende Shiitake wird seit etwa 2.000 Jahren in diversen Literaturangaben als Vitalpilz mit großem Wirkungsspektrum erwähnt. In China und Japan, aber seit kurzem auch in den USA wird der Pilz, bzw. ein Extrakt Lexikon daraus, als Medikament in der begleitenden Krebstherapie mit großem Erfolg intensiv eingesetzt!

Seit kurzem ist der Shiitake Pilz auch bei uns immer häufiger zu kaufen, was jedoch bisher in erster Linie auf seinen vorzüglichen Geschmack zurückzuführen ist. Über den eigentlichen (Gesundheits)-Wert, wissen nur die wenigsten Bescheid. Der Pilz wird auf der Basis von Sägemehl kultiviert. Um seinen hohen Gesundheitswert optimal zu nutzen, wäre es jedoch notwendig ihn häufig – am Besten täglich – zu essen.

Im Handel erhältlich sind Frisch- und Trockenpilze, als hochkonzentrierter Extrakt und Pulver Lexikon z.B. in Tablettenform.

Inhaltsstoffe und Wirkung

Der Shiitake enthält reichlich Mineralstoffe und Vitamine, wie Eisen, Kalium, Kalzium, Zink, Vitamine der B-Gruppe, Folsäure, Provitamin D (Ergosterin) wichtig für Vegetarier.
Die krankheitsrelevanten Wirkstoffe des Shiitake sind jedoch die sog. Polysaccharide, das Lentinan, welches als tumorhemmende Hauptsubstanz wirkt, sowie das Eritadenin, das cholesterinsenkend wirkt!

Eine durch die Uni Weihenstephan von Joachim Eder vorgenommene Forschungsarbeit, beschreibt die aus der Literatur bekannten Effekte des Shiitake. Nachgewiesen sind cholesterinsenkende und antivirale Wirkung sowie eine tumorhemmende Wirkung! Nachfolgend Auszüge daraus:

…Untersuchungen zum Mechanismus der Senkung des Cholesterinspiegels im Blutplasma durch die im Shiitake enthaltenen Eritadenine zeigen, dass die Synthese eines Lipoproteins, welches das Cholesterin in der Leber zurückhält gehemmt wird. Es kommt so zu einer schnelleren Ausscheidung des Cholesterins… Laienhaft ausgedrückt bedeutet dies, der Cholesteringehalt (das u.U. krankmachende LDL!) wird effektiv gesenkt!

…die antivirale Wirkung wurde bereits in den 70er Jahren geklärt. Sporen- und Fruchtkörperextrakte des Shiitake erhöhten die Widerstandsfähigkeit von Mäusen gegenüber Grippevirusinfektionen. Die Vermehrung der Viren wurde durch die vermehrte Bildung von Interferon unterdrückt. … Was in den 70ern bei Mäusen nachgewiesen wurde, ist inzwischen 100 000 fach beim Menschen bestätigt worden.
Der Grund für diese hocheffektive Virenhemmung liegt in der RNA des Shiitake. Es wurde als hochgradig interferon- und abwehrkraft-stimulierend gegenüber Virusinfektionen erkannt!

Die Antitumorwirkung des Shiitake wird vor allem dem „Lentinan“, einem im Pilz enthaltenen hocheffektiven Polysaccharid, zugeschrieben. Es besteht hauptsächlich aus sog. beta-Glucan, welches eine vollständige Rückbildung von verschiedenen implantierten Tumoren bei Mäusen bewirkte!

Dies sind nur einige der hochwirksamen Stoffe im Shiitake. Aber längst nicht alle. Auch gegen Rheuma kann dieser Pilz effektiv wirksam sein. Rückgang von Schmerz und Bewegungseinschränkung, sowie völlige Genesung sind möglich!

In letzter Zeit wird berichtet, dass in sehr seltenen Fällen bei dementsprechend disponierten Menschen eine Überreaktion in Form von (peitschenartigen) Ausschlägen auftreten kann. (Die Ausschläge verschwinden nach dem Absetzen relativ schnell wieder.)

Deshalb ist es empfehlenswert mit geringen Dosen des Shiitake Lexikon Pilzes zu beginnen und die Menge langsam zu steigern. So kann sich der Organismus im Regelfall daran gewöhnen. Sollten trotzdem Ausschläge auftreten ist von einer weiteren Einnahme abzuraten und auf einen anderen Pilz auszuweichen!