Maitake

Grifola frondosa – Maitake

Maitake wird hauptsächlich eingesetzt

  • zur begleitenden (Brust)Krebstherapie
  • bei Diabetes
  • bei HIV-Infektionen (AIDS)
  • bei Osteoporose

Weitere Namen: Grifola frondosa, Klapperschwamm

Heimat: weltweit

Inhaltsstoffe: Ergosterin, Polysaccharide

Über den Maitake

Der Pilz Maitake wächst auch in unseren Wäldern. Kenner schätzen ihn als guten Speisepilz! Sein hoher Gesundheitswert wird jedoch hauptsächlich in Asien und seit kurzem auch in den USA erforscht und genutzt! Dort wird er auch im großen Stil kultiviert! Das japanische Wort Maitake übersetzt heißt „tanzender Pilz“, der Name stammt laut Überlieferung davon, dass man auf Grund seines hohen Wertes regelrechte Freudentänze aufführte, wenn man ihn fand.
Es sind sowohl das Pulver, lose in Tabletten oder Kapselform, als auch der 20fach konzentriertere Extrakt des Maitake im Handel. (Maitake Mushroom Extract)

Inhaltsstoffe und Wirkung

Bemerkenswert sind der hohe Anteil von Ergosterin, der Vorstufe des Vit D. Seine gesundheitsfördernde Aktivität wird jedoch hauptsächlich auf die Polysaccharide, darunter Grifolan und Grifolin, sowie metallgebundene Proteine und Lektine zurückgeführt! Eine sog. D-Fraktion im Extrakt des Pilzes ist besonders aktiv.
Besonders Prof. Dr. Hiroaki Nanba (er ist Dr. der Biochemie und Immunologie, leitender Prof. für Mikrobiochemie an der Kobe University for Pharmacy, Mitglied der Japanese Cancer Society und der New York Academy of Science), hat mit dem Maitake intensiv geforscht und auch viele Patienten damit behandelt!
Er antwortet auf die Frage „welche Krankheiten lassen sich mit dem Maitakepilz behandeln, heilen, bzw. präventiv vermeiden?“
Dr. Nanba: “Der Maitake kann nicht nur präventiv das Entstehen von Krebs verhindern, sondern auch für die Behandlung von Krebs und anderen schweren Krankheiten wie AIDS und Hepatitis angewendet werden. Der Maitake stärkt das Immunsystem und hat von daher auch die Fähigkeit, verschiedene unerwünschte Nebenwirkungen der Chemotherapie zu verringern. Es gibt einen erstaunlichen Synergieeffekt zwischen Chemotherapie und Maitake. Der Pilz ist gleichfalls wirksam bei Bluthochdruck und Diabetes“.

Seine antivirale Wirksamkeit gegen das HIV (AIDS) wurde durch das Nationale Krebsforschungsinstitut der USA (U.S.National Cancer Institute) bestätigt. Versuche – auch durch die Nationale Gesundheitsbehörde in Japan – zeigten, dass bei Anwendung von Maitake D-Fraktion die durch das HI-Virus verursachte Vernichtung von T-Helferzellen bis zu 97% in vitro verhindert wurde. Dies lässt die Vermutung zu, dass die Entwicklung nach einer HIV-Infektion hin zum AIDS-Vollbild entweder ganz verhindert, oder deutlich verlangsamt werden könnte.

Eine klinische Studie an 165 Patienten im Alter von 25-65 Jahren, mit verschiedenen Krebserkrankungen in fortgeschrittenem Stadium ergab eine Tumorrückbildung bzw. signifikante symptomatische Verbesserungen mit Maitake D-Fraktion bei 73% der Brustkrebsfälle, 67% der Lungenkrebsfälle und 47% der Leberkrebspatienten. Wurde der Extrakt des Maitake zusammen mit einer Chemotherapie verabreicht, verbesserte sich die Wirkung zwischen 12% und 28% . Signifikante Wirksamkeit zeigte sich bei Brust-, Prostata-, Lungen-, und Leberkrebs. Die Wirkung bei Knochen- und Magenkrebs sowie bei Leukämie waren weniger effektiv.
Zur Zeit laufen etliche Studien renommierter Institute in Japan und in den USA mit dem Ziel, das Wirkungsspektrum und die Wirkungsweise dieses interessanten Vitalpilzes zu erkennen und zu nutzen.